Ökolandbau

 

 

Was ist eigentlich Ökolandbau? 

 

Ob Getreide, Eier, Obst, Gemüse, Fleisch, Butter oder Früchte – fast alles, was wir täglich essen, kommt vom einem landwirtschaftlichen Betrieb, dem Bauernhof.

Hier wird zwischen konventioneller Landwirtschaft und biologischer Landwirtschaft unterschieden. Die Biobauernhöfe nennt man so, weil sie spezielle Regeln einhalten. Das allerwichtigste für den biologischen Bauernhof ist ein lebendiger Boden, denn nur ein lebendiger Boden kann hochwertige Lebensmittel liefern und das über Jahrzehnte. Mit dem Mist der Tiere werden die Felder gedüngt. Die Pflanzen bekommen so auch ohne künstlichen Dünger aus der Fabrik alles, was sie zum Wachsen benötigen. So liefern die Pflanzen die Lebensmittel für uns und das Futter für die Tiere. Die Tiere produzieren dann wieder den Mist und so schließt sich der Kreislauf Jahr für Jahr zwischen Tieren, Pflanzen und Boden.

Im Ökolandbau wird lange im Voraus geplant, wann was auf dem Acker angebaut wird. In einem Jahr Kartoffeln, im nächsten Jahr Hafer, Dinkel oder Grünfutter. Diese Abwechslung auf dem Feld ist sehr wichtig, da die verschiedenen Pflanzen sich super ergänzen und sie hinterlassen für die nächsten Pflanzen die richtigen Nährstoffe im Boden – der Boden ist und bleibt lebendig. Dadurch hat der Landwirt auch viel weniger Ärger mit Pflanzenschädlingen, wenn er jedes Jahr etwas anderes anbaut. Wenn der Biolandwirt weniger Gift spritzen muss leben auf dem Acker auch viel mehr Insekten und das freut unsere kleinen Vögel.

Jedes Jahr Kartoffeln auf dem gleichen Feld anzubauen wäre zum Beispiel ein gefundenes Fressen für den Kartoffelkäfer. Mit Hafer oder einem anderen Getreide folgt deshalb im nächsten Jahr eine Pflanze, die der Kartoffelkäfer nicht mag. Er würde sich sonst von Jahr zu Jahr immer stärker vermehren und das ganze Kartoffelfeld kahlfressen. Auch zu viele Blattläuse auf einer Pflanze ist nicht gut – diese machen die Pflanzen krank. Gut das wir den Marienkäfer haben, denn die süßen roten Käfer haben einen großen Appetit und sie essen für ihr Leben gern die Blattläuse und helfen dadurch der Biobauernfamilie. 

Und damit sich wieder mehr Feldvögel, Schmetterlinge oder auch Bienen bei uns wohl fühlen, werden im Ökolandbau wieder Hecken und Büsche angelegt und es werden Wildblumen gesät.

 

Ökomonitoring: http://oekomonitoring.cvuas.de/aktuelles.html

 

 

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